STADT/BILD. XENOPOLIS

Als Kurator der bahnbrechenden Ausstellung „Afrika Remix“ (2004) hat Simon Njami den Blick auf die afrikanische Gegenwartskunst grundlegend verändert. Jetzt hat der in Paris lebende Autor und Kurator gemeinsam mit sechs internationalen Künstlern, die in Berlin leben, für die Deutsche Bank KunstHalle ein „Labyrinth der Wahrnehmungen“ konzipiert. In “Xenopolis” hallen die Vorstellungen von Stadt in all ihren Facetten nach. Den Ausgangspunkt für das Projekt bildet ein Gedanke von Roland Barthes. Der französische Philosoph postulierte, dass die Stadt zu ihren Bewohnern spricht, dass sie lesbar ist wie ein diskursiver Text, und eine ganz eigene Sprache hat. Auch die Bewohner kommunizieren mit ihrer Stadt und verändern ihre Sprache.

Galerie
Loris Cecchini
Monologue Patterns, 2005/15
Mixed Media
Ausstellungsansicht 2009, Centro
Arte Contemporanea Luigi Pecci,
Prato, Italien
Leihgabe Galleria
Continua, San Gimignano
© VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: Loris Cecchini
Veranstaltungstipps
  • Artists’ Talk
    07.10.2015, 19 Uhr

    Simon Njami im Gespräch mit Laurence Bonvin, Theo Eshetu, Mwangi Hutter und Jan-Peter E.R. Sonntag

  • StadtSinne
    04.11.2015, 19 Uhr

    Sadt sehen, riechen, schmecken, hören und anfassen! In Kooperation mit der Alfred Herrhausen Gesellschaft

Galerie
Loris Cecchini
Monologue Patterns, 2005/15
Mixed Media
Ausstellungsansicht 2009, Centro
Arte Contemporanea Luigi Pecci,
Prato, Italien
Leihgabe Galleria
Continua, San Gimignano
© VG Bild-Kunst, Bonn 2015, Foto: Loris Cecchini